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Freitag, 1. April 2011
Gedanken, die schmerzen
gwynn, 14:45h
Die Gedanken schwirren durch meinen Kopf, aber alle diese Gedanken tun weh, und es tut auch weh, sie aufzuschreiben. Aber ich versuche es.
Tschernobyl geschah im Frühling, Fukushima geschieht im Frühling, wenn auch etwas früher. Alles beginnt zu keimen und zu grünen und zu blühen. Allein schon die Tatsache, dass sich jetzt in jede Freude über die Veilchen am Wegrand, über die Knospen an den Zweigen das tiefe Bedauern mischt - diese schöne Schöpfung wird verstrahlt in Japan ... und auch zu uns gelangt Radioaktivität und in viele Länder und Meere weltweit -. Allein schon diese innere Schizophrenie, die neuerwachte Natur zu genießen und jedesmal diesen Schmerz des Bedauerns über ihre Zerstörung zu fühlen - allein das ist unmenschlich!
Was muten uns damit jene Machtmenschen zu, die jahrzehntelang ignorant diese Atomenergie gefördert und ermöglicht haben und sich über jeden Protest, über jedes Entsetzen davor, über jeden ohnmächtigen Widerstand, über jeden vernünftigen wissenschaftlichen Hinweis hinweggesetzt haben. Sollten wir nicht spätestens jetzt diese Menschen aus ihren Ämtern absetzen und als verantwortungslose ignorante geldgierige Kreaturen konsquent aus Machtpositionen und aus dem Lichte der Öffentlichkeit entfernen?
Warum geschieht das nicht? Warum geschieht das nicht?
Und was soll nun geschehen?
Schauen wir uns den jetzigen Stand der Dinge an: Das ist nicht 1 Tschernobyl, sondern das sind mindestens 4 Tschernobyls - von den Auswirkungen her. Ich glaube, noch viel schlimmer. Das Meer ist ganz in der Nähe und trägt die Radioaktivität ebenso wie die Luft überall hin. Was in Japan nun verstrahlt wird, wird außerdem über fliegende Vögel, ausfliegende Menschen, exportierte Nahrung und Gegenstände weltweit verteilt. Wo diese verstrahlten Lebewesen und Gegenstände hinkommen, verstrahlen sie ihre Umgebung.
Okay.
Wann werden die Reaktoren in Japan nicht mehr straheln? Denn die Strahlung hört ja jetzt lange nicht auf, es wird noch sehr lang dauern, bis die Brennstäbe sich sozusagen "entladen" haben - wie lange bitteschön? Keiner sagt es mir. darüber finde ich keine konkrete Information.
Und wenn sie sich entladen haben, dann ist die Strahlung zwar draussen, aber sie strahlt dort noch Jahrtausendse weiter, je nach dem, um welche Strahlung es sich handelt, und verteilt sich weiter weltweit.
Das Ausmaß der Katastrophe ist nicht absehbar.
Kaum jemand nimmt es wirklich ganz in den Blick. Warum nicht? Weil wir einfach über keine Maßnahmen verfügen, mit denen wir der Katastrophe beikommen können. Dies ist der wirklich ganz große Supergau und wir wollen es noch nicht merken. Er vollzieht sich und wir werden nur flickschusterhaft hier und dort etwas daran rumwerkeln, aber die ganze Dimension des selbstverschuldeten Elends übersteigt unser Vorstellungsvermögen und unsere Kräfte, es zu bewältigen, bei weitem.
Klar wird: Wer Atomkraftwerke baut, hätte eine globale Organisationsform gebraucht, welche in der Lage ist, im Falle einer Katastrophe sofort umfassend zu handeln: Millionen Menschen in andere Länder zu evakuieren und vom ersten Tag an zu versorgen. Das Atomkraftwerk schnell nach unten, oben und zu den Seiten so dicht zu machen, so dass keine Radioaktivität mehr durchdringt. Die Zone um das Werk, welche verstrahlt ist, mit einer weiteren Schuzhülle zu überziehen, damit sich die Strahung nicht weiter ausbreitet, diese Hülle muss auch durch den Boden gehen, damit auch das Grundwasser abgfangen wird.
Es ist klar, dass all dies nicht möglich ist.
Was soll nun geschehen?
Tschernobyl geschah im Frühling, Fukushima geschieht im Frühling, wenn auch etwas früher. Alles beginnt zu keimen und zu grünen und zu blühen. Allein schon die Tatsache, dass sich jetzt in jede Freude über die Veilchen am Wegrand, über die Knospen an den Zweigen das tiefe Bedauern mischt - diese schöne Schöpfung wird verstrahlt in Japan ... und auch zu uns gelangt Radioaktivität und in viele Länder und Meere weltweit -. Allein schon diese innere Schizophrenie, die neuerwachte Natur zu genießen und jedesmal diesen Schmerz des Bedauerns über ihre Zerstörung zu fühlen - allein das ist unmenschlich!
Was muten uns damit jene Machtmenschen zu, die jahrzehntelang ignorant diese Atomenergie gefördert und ermöglicht haben und sich über jeden Protest, über jedes Entsetzen davor, über jeden ohnmächtigen Widerstand, über jeden vernünftigen wissenschaftlichen Hinweis hinweggesetzt haben. Sollten wir nicht spätestens jetzt diese Menschen aus ihren Ämtern absetzen und als verantwortungslose ignorante geldgierige Kreaturen konsquent aus Machtpositionen und aus dem Lichte der Öffentlichkeit entfernen?
Warum geschieht das nicht? Warum geschieht das nicht?
Und was soll nun geschehen?
Schauen wir uns den jetzigen Stand der Dinge an: Das ist nicht 1 Tschernobyl, sondern das sind mindestens 4 Tschernobyls - von den Auswirkungen her. Ich glaube, noch viel schlimmer. Das Meer ist ganz in der Nähe und trägt die Radioaktivität ebenso wie die Luft überall hin. Was in Japan nun verstrahlt wird, wird außerdem über fliegende Vögel, ausfliegende Menschen, exportierte Nahrung und Gegenstände weltweit verteilt. Wo diese verstrahlten Lebewesen und Gegenstände hinkommen, verstrahlen sie ihre Umgebung.
Okay.
Wann werden die Reaktoren in Japan nicht mehr straheln? Denn die Strahlung hört ja jetzt lange nicht auf, es wird noch sehr lang dauern, bis die Brennstäbe sich sozusagen "entladen" haben - wie lange bitteschön? Keiner sagt es mir. darüber finde ich keine konkrete Information.
Und wenn sie sich entladen haben, dann ist die Strahlung zwar draussen, aber sie strahlt dort noch Jahrtausendse weiter, je nach dem, um welche Strahlung es sich handelt, und verteilt sich weiter weltweit.
Das Ausmaß der Katastrophe ist nicht absehbar.
Kaum jemand nimmt es wirklich ganz in den Blick. Warum nicht? Weil wir einfach über keine Maßnahmen verfügen, mit denen wir der Katastrophe beikommen können. Dies ist der wirklich ganz große Supergau und wir wollen es noch nicht merken. Er vollzieht sich und wir werden nur flickschusterhaft hier und dort etwas daran rumwerkeln, aber die ganze Dimension des selbstverschuldeten Elends übersteigt unser Vorstellungsvermögen und unsere Kräfte, es zu bewältigen, bei weitem.
Klar wird: Wer Atomkraftwerke baut, hätte eine globale Organisationsform gebraucht, welche in der Lage ist, im Falle einer Katastrophe sofort umfassend zu handeln: Millionen Menschen in andere Länder zu evakuieren und vom ersten Tag an zu versorgen. Das Atomkraftwerk schnell nach unten, oben und zu den Seiten so dicht zu machen, so dass keine Radioaktivität mehr durchdringt. Die Zone um das Werk, welche verstrahlt ist, mit einer weiteren Schuzhülle zu überziehen, damit sich die Strahung nicht weiter ausbreitet, diese Hülle muss auch durch den Boden gehen, damit auch das Grundwasser abgfangen wird.
Es ist klar, dass all dies nicht möglich ist.
Was soll nun geschehen?
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