Dienstag, 1. März 2011
An Guttenberg sieht man das Rezept, mit dem viele Politiker sich backen!
gwynn, 16:13h
Guttenberg sagt scheinbar sachbezogen und auf seine heroische Mission weisend, wirklich aber maulig und selbstmitleidig:
„Der Tod und die Verwundung von Soldaten rückten in den Hintergrund. Dies sei eine 'dramatische Verschiebung'. Für das fordernde Amt des Verteidigungsministers brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit.“ Soweit Guttenbergs Worte.
Diese zeigen, dass es tatsächlich notwendig war, dass Guttenberg geht. Er leidet immer noch an Realitätsverzerrung. Schließlich hätte er beim Abfassen der Doktorarbeit nur diesen seinen eigenen Grundsätzen folgen müssen: „brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit“, dann wäre das alles nicht passiert. Jetzt - jetzt! - aber diese Grundsätze für sich einzufordern beim Ausüben des Amtes des Verteidigungsministers, und beleidigte Leberwurst zu spielen, man hindere ihn an der Ausübung dieser Grundsätze - nachdem er sie beim Abfassen der Doktorarbeit so vollkommen vernachlässigt hat (!), macht ihn doppelt unglaubwürdig und verdirbt auch seine Chancen auf eine langfristige Rehabilitation: da er immer noch keine Bodenhaftung gewinnen mag oder mal echte Reue darüber zeigt, dass er allen ehrlich arbeitenden Wissenschaftlern und Studenten eine lange Nase gezeigt hat.
Ich wünschte nur, auch Frau Merkel würde abdanken. Aber das Wesen von Teflon-Merkel, wie die Amerikaner sie nennen, ist ja, dass an ihr alles abperlt. Deshalb heißt sie für mich schon lange "Merkel-nix". Und da sie nix merkelt, geht es ihr immer gut und sie wirkt immer cool. Das gilt für die ganze politische Führungsriege und leider ist das hocheffektiv: Denn dadurch glauben auch viele Bürger, dass es im Staate nicht besorgniserregend steht, wenn sie sehen, wie seidig glatt, ruhig und ungerührt die Politiker wirken. Das ist ein folgenschwerer Irrtum der Bürger. Die Politiker wirken nicht so glatt, weil alles glatt geht, sondern weil viele an massivem Realitätsverlust leiden. Das Beispiel Guttenberg hat dies einigen Menschen gut veranschaulicht.
Aber Guttenbergs Persönlichkeitsprofil, das nun viele aufgrund seiner Selbstdarstellungen der letzten Tage für hochstaplerisch und labil halten, ist ja nicht die Ausnahme in Politikerbeispielen, sondern an ihm entlarvt sich geradezu das Rezept, wie es für viele Politiker funktioniert. Mit dem Unterschied, dass die Täuschung eben häufig nicht auffliegt.
Wir fragen uns noch heute, wie ein ganzes Volk sich so täuschen lassen konnte - damals ... aber wir merken nicht, dass es heute - wenn auch nicht in dieser monströsen Größenordnung und auch (noch) nicht auf einer solchen Ebene - auch immer und immer und wieder und wieder ähnlich geschieht! Zumindest von dem Ablaufmechanismus her.
Ach ja, und Frau von der Laienhaftigkeit gehört für mich noch mit zu diesem Clan. Oder, was ich schon länger vermute, und auch schon öfter angesprochen habe: ist sie ein Alien? Alle Anzeichen sprechen dafür.
„Der Tod und die Verwundung von Soldaten rückten in den Hintergrund. Dies sei eine 'dramatische Verschiebung'. Für das fordernde Amt des Verteidigungsministers brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit.“ Soweit Guttenbergs Worte.
Diese zeigen, dass es tatsächlich notwendig war, dass Guttenberg geht. Er leidet immer noch an Realitätsverzerrung. Schließlich hätte er beim Abfassen der Doktorarbeit nur diesen seinen eigenen Grundsätzen folgen müssen: „brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit“, dann wäre das alles nicht passiert. Jetzt - jetzt! - aber diese Grundsätze für sich einzufordern beim Ausüben des Amtes des Verteidigungsministers, und beleidigte Leberwurst zu spielen, man hindere ihn an der Ausübung dieser Grundsätze - nachdem er sie beim Abfassen der Doktorarbeit so vollkommen vernachlässigt hat (!), macht ihn doppelt unglaubwürdig und verdirbt auch seine Chancen auf eine langfristige Rehabilitation: da er immer noch keine Bodenhaftung gewinnen mag oder mal echte Reue darüber zeigt, dass er allen ehrlich arbeitenden Wissenschaftlern und Studenten eine lange Nase gezeigt hat.
Ich wünschte nur, auch Frau Merkel würde abdanken. Aber das Wesen von Teflon-Merkel, wie die Amerikaner sie nennen, ist ja, dass an ihr alles abperlt. Deshalb heißt sie für mich schon lange "Merkel-nix". Und da sie nix merkelt, geht es ihr immer gut und sie wirkt immer cool. Das gilt für die ganze politische Führungsriege und leider ist das hocheffektiv: Denn dadurch glauben auch viele Bürger, dass es im Staate nicht besorgniserregend steht, wenn sie sehen, wie seidig glatt, ruhig und ungerührt die Politiker wirken. Das ist ein folgenschwerer Irrtum der Bürger. Die Politiker wirken nicht so glatt, weil alles glatt geht, sondern weil viele an massivem Realitätsverlust leiden. Das Beispiel Guttenberg hat dies einigen Menschen gut veranschaulicht.
Aber Guttenbergs Persönlichkeitsprofil, das nun viele aufgrund seiner Selbstdarstellungen der letzten Tage für hochstaplerisch und labil halten, ist ja nicht die Ausnahme in Politikerbeispielen, sondern an ihm entlarvt sich geradezu das Rezept, wie es für viele Politiker funktioniert. Mit dem Unterschied, dass die Täuschung eben häufig nicht auffliegt.
Wir fragen uns noch heute, wie ein ganzes Volk sich so täuschen lassen konnte - damals ... aber wir merken nicht, dass es heute - wenn auch nicht in dieser monströsen Größenordnung und auch (noch) nicht auf einer solchen Ebene - auch immer und immer und wieder und wieder ähnlich geschieht! Zumindest von dem Ablaufmechanismus her.
Ach ja, und Frau von der Laienhaftigkeit gehört für mich noch mit zu diesem Clan. Oder, was ich schon länger vermute, und auch schon öfter angesprochen habe: ist sie ein Alien? Alle Anzeichen sprechen dafür.
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