Mittwoch, 2. März 2011
Das Ausmaß des Desasters - Guttenberg
gwynn, 16:08h
Kommentar zu:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-guttenberg-affaere-mehr-als-ein-fehler.f19624ad-e702-42d6-84ac-275966d31dd2.html
Man kann auf der Internetseite "Guttenplag"
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Guttenberg-2006
Übersichtstabellen für jede Seite von Guttenbergs Arbeit sehen, wo der Originaltext links und Guttenbergs "Übernahme des Textes" rechts steht. Das so zu sehen ist schon erschreckend!
Über 80 % seiner Arbeit ist erwiesenermaßen auf diese Weise zusammenkopiert worden, das sind nur die bereits stichhaltig nachgewiesenen Stellen. Die kopierten Texte anderer Autoren sind meist wortgleich in den Haupttext seiner Arbet übernommen worden. Da ich selbst eine Doktorarbeit geschrieben habe und damals wirklich in dieser Arbeit "gelebt und geatmet" habe: das war eine erfüllte Zeit für mich; - ist mir beim Ansehen dieser kläglichen Sache von Guttenberg klar geworden, was wohl hier geschehen sein muss: Da hat anscheinend ein Mensch gar keinen Mut zu eigenen Gedanken und eigenen Formulierungen sowie eigenen Schlussfolgerungen gehabt. Schließlich hat er sich komplett ins Abkopieren gefügt oder dies durch Dritte erledigen lassen.
Ein solches Persönlichkeitsprofil und die daraus resultierende (Selbst)Täuschung ist wirklich ganz untragbar für das Amt des Verteidigungsministers.
Die Publikumswirksamkeit und der ganze Glamur um seine Person stellen sich nun nachträglich im Licht des Blenders dar. Das ist abträglich für die Ausübung dieses Amtes des Verteidigungsministers, denn es kann sein, dass Terroranschläge in Afghanistan dann direkt in Verbindung mit seinen Auftritten dort geschehen wären, da ja die Terroristen wissen, dass seine Besuche dort eine hohe Medienwirksamkeit mit sich bringen. Sie hätten es dann für ihre Eskalationen und Attentate nutzen können. Egal wie beliebt er bei den Soldaten gewesen sein mag, zur Befriedung und Deeskalation tragen ein solches Verhalten und diese seine Labilität nicht bei - im Gegenteil. Es wäre sehr gefährlich gewesen. Daher ist es gut, dass er gehen muss. Alles andere wäre unverantwortlich gewesen.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-guttenberg-affaere-mehr-als-ein-fehler.f19624ad-e702-42d6-84ac-275966d31dd2.html
Man kann auf der Internetseite "Guttenplag"
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Guttenberg-2006
Übersichtstabellen für jede Seite von Guttenbergs Arbeit sehen, wo der Originaltext links und Guttenbergs "Übernahme des Textes" rechts steht. Das so zu sehen ist schon erschreckend!
Über 80 % seiner Arbeit ist erwiesenermaßen auf diese Weise zusammenkopiert worden, das sind nur die bereits stichhaltig nachgewiesenen Stellen. Die kopierten Texte anderer Autoren sind meist wortgleich in den Haupttext seiner Arbet übernommen worden. Da ich selbst eine Doktorarbeit geschrieben habe und damals wirklich in dieser Arbeit "gelebt und geatmet" habe: das war eine erfüllte Zeit für mich; - ist mir beim Ansehen dieser kläglichen Sache von Guttenberg klar geworden, was wohl hier geschehen sein muss: Da hat anscheinend ein Mensch gar keinen Mut zu eigenen Gedanken und eigenen Formulierungen sowie eigenen Schlussfolgerungen gehabt. Schließlich hat er sich komplett ins Abkopieren gefügt oder dies durch Dritte erledigen lassen.
Ein solches Persönlichkeitsprofil und die daraus resultierende (Selbst)Täuschung ist wirklich ganz untragbar für das Amt des Verteidigungsministers.
Die Publikumswirksamkeit und der ganze Glamur um seine Person stellen sich nun nachträglich im Licht des Blenders dar. Das ist abträglich für die Ausübung dieses Amtes des Verteidigungsministers, denn es kann sein, dass Terroranschläge in Afghanistan dann direkt in Verbindung mit seinen Auftritten dort geschehen wären, da ja die Terroristen wissen, dass seine Besuche dort eine hohe Medienwirksamkeit mit sich bringen. Sie hätten es dann für ihre Eskalationen und Attentate nutzen können. Egal wie beliebt er bei den Soldaten gewesen sein mag, zur Befriedung und Deeskalation tragen ein solches Verhalten und diese seine Labilität nicht bei - im Gegenteil. Es wäre sehr gefährlich gewesen. Daher ist es gut, dass er gehen muss. Alles andere wäre unverantwortlich gewesen.
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