Dienstag, 22. März 2011
Eigentlich ...
gwynn, 13:33h
In den vergangenen Tagen habe ich, wie könnte es anders sein, einige Kommentare zu Beiträgen bzgl. der Atomkatastrophe in Japan geschrieben.
Eigentlich, im tiefsten Innern, meine ich aber, sollten wir alle in Demut verstummen und durch die Kraft unserer inneren Anteilnahme mediale Energie nach Japan zu schicken versuchen, in der Hoffnung, dass der Strom unserer spirituellen und intensiven Fürbitten die Menschen dort erreicht und ihre vorhandenen bewundernswerten Stärken unterstützt: irgendwie das Schlimmste zu verhüten oder aber mit dem Schlimmsten umzugehen. Da wir jedoch unsere spirituellen Energien weitgehend nicht entwickelt haben, dies geht nur in Demut und durch Selbstdisziplin, brechen wir alle hier in wortreiches Geschrei aus. Wir können unseren japanischen Brüdern und Schwestern nicht helfen.
Alles Gerede, hier und dort Katastrophenschutz zu leisten, verklingt in Absurdität angesichts der Frage, ob die große atomare Katastrophe stattfinden und jeden herkömmlichen Einsatz von Hilfsdiensten sinnlos machen wird. So möchte man das Land jetzt aufräumen, die Toten beklagen, bestatten, vieles neu aufbauen, Menschen in sichere Gegenden bringen, neu ansiedeln, Essen und Trinken herbeischaffen - all das möchte man tun - und weiß nicht, ob das Trinkwasser nicht morgen belastet, die Luft nicht verstrahlt, das noch bewohnbare Land nicht morgen ganz unbewohnbar, die gerade Geretteten, dem Tode gerade noch einmal Entkommenen nicht morgen schon die Todgeweihten für einen langen furchtbaren Strahlentod sind.
Diese traumatischen Vorgänge, unausmesslich furchtbar, finden nun in der Menschheit statt, sie werden dort erlebbar und vielleicht auch bald fest ins Vorstellungsspektrum der Menschen mit integriert. Unvorstellbares wird nicht nur vorstellbar, sondern bald alltäglich sein. Die Entmenschung des Menschen, die Verstrahlung seines Körpers wird schon öffentlich dikutiert als der Preis, den wir nun mal für den Wohlstand, für die Segnungen der Elektrizität zu zahlen haben.
Ein großer Markt wird weiter wachsen, von dem viele leben können und leben wollen. Behandlungsmethoden für Verstrahlungsopfer aller Formen der Verstrahlung, von schleichenden Beschwerden bis zu schnell tödlich endender Krankheit, Medikamente, Therapeuten, Hilfsdienste, Zeltlagerstädte, Evakuierungen, Entgiftungen von Landschaften und Forschungsarbeiten dazu und und und - es werden sich Märkte für all diese neuen Bedarfe rund um die Atomkraftwerke bilden, die also nicht nur den Mitarbeitern der Werke selbst Arbeit und Lohn verschaffen. Und wo sich Märkte bilden, die diese Krisenherde bedienen, entstehen Interessen, diese Krisenherde aufrecht zu erhalten. Ein tragisches Szenario, das uns im Extrem zeigt,wo wir als Menschen stehen.
Dabei ist diese Erde ein so schöner Planet und der Mensch als sein Bewohner birgt bei aller Labilität wunderbare Anlagen. Ich glaube, es gibt Wesen, die um uns weinen werden. Wie viele Millionen Jahre hat es gebraucht, bis der Mensch zum Menschen wurde. Einfach sehr schade, diesem Kunstwerk Mensch, das sich selbst und seine Möglichkeiten noch nicht im entferntesten kennengelernt hat und im guten Sinn ausschöpft, dabei zuzuschauen, wie es sich leichtsinnig selbst zerstört.
Eigentlich, im tiefsten Innern, meine ich aber, sollten wir alle in Demut verstummen und durch die Kraft unserer inneren Anteilnahme mediale Energie nach Japan zu schicken versuchen, in der Hoffnung, dass der Strom unserer spirituellen und intensiven Fürbitten die Menschen dort erreicht und ihre vorhandenen bewundernswerten Stärken unterstützt: irgendwie das Schlimmste zu verhüten oder aber mit dem Schlimmsten umzugehen. Da wir jedoch unsere spirituellen Energien weitgehend nicht entwickelt haben, dies geht nur in Demut und durch Selbstdisziplin, brechen wir alle hier in wortreiches Geschrei aus. Wir können unseren japanischen Brüdern und Schwestern nicht helfen.
Alles Gerede, hier und dort Katastrophenschutz zu leisten, verklingt in Absurdität angesichts der Frage, ob die große atomare Katastrophe stattfinden und jeden herkömmlichen Einsatz von Hilfsdiensten sinnlos machen wird. So möchte man das Land jetzt aufräumen, die Toten beklagen, bestatten, vieles neu aufbauen, Menschen in sichere Gegenden bringen, neu ansiedeln, Essen und Trinken herbeischaffen - all das möchte man tun - und weiß nicht, ob das Trinkwasser nicht morgen belastet, die Luft nicht verstrahlt, das noch bewohnbare Land nicht morgen ganz unbewohnbar, die gerade Geretteten, dem Tode gerade noch einmal Entkommenen nicht morgen schon die Todgeweihten für einen langen furchtbaren Strahlentod sind.
Diese traumatischen Vorgänge, unausmesslich furchtbar, finden nun in der Menschheit statt, sie werden dort erlebbar und vielleicht auch bald fest ins Vorstellungsspektrum der Menschen mit integriert. Unvorstellbares wird nicht nur vorstellbar, sondern bald alltäglich sein. Die Entmenschung des Menschen, die Verstrahlung seines Körpers wird schon öffentlich dikutiert als der Preis, den wir nun mal für den Wohlstand, für die Segnungen der Elektrizität zu zahlen haben.
Ein großer Markt wird weiter wachsen, von dem viele leben können und leben wollen. Behandlungsmethoden für Verstrahlungsopfer aller Formen der Verstrahlung, von schleichenden Beschwerden bis zu schnell tödlich endender Krankheit, Medikamente, Therapeuten, Hilfsdienste, Zeltlagerstädte, Evakuierungen, Entgiftungen von Landschaften und Forschungsarbeiten dazu und und und - es werden sich Märkte für all diese neuen Bedarfe rund um die Atomkraftwerke bilden, die also nicht nur den Mitarbeitern der Werke selbst Arbeit und Lohn verschaffen. Und wo sich Märkte bilden, die diese Krisenherde bedienen, entstehen Interessen, diese Krisenherde aufrecht zu erhalten. Ein tragisches Szenario, das uns im Extrem zeigt,wo wir als Menschen stehen.
Dabei ist diese Erde ein so schöner Planet und der Mensch als sein Bewohner birgt bei aller Labilität wunderbare Anlagen. Ich glaube, es gibt Wesen, die um uns weinen werden. Wie viele Millionen Jahre hat es gebraucht, bis der Mensch zum Menschen wurde. Einfach sehr schade, diesem Kunstwerk Mensch, das sich selbst und seine Möglichkeiten noch nicht im entferntesten kennengelernt hat und im guten Sinn ausschöpft, dabei zuzuschauen, wie es sich leichtsinnig selbst zerstört.
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