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Donnerstag, 19. Januar 2012
Die die Bürger kaputtspart - Leyen, Laiin, Lügenbaronin
gwynn, 14:32h
Heute las ich einen online Zeitungsbeitrag über Frau von der Leyens neueste unheilvolle Aktivitäten und hinterließ daraufhin dort einen Kommentar zu Frau von der Leyens Politik des "Kaputtsparens von Bürgern". Zu meiner Überraschung waren unter den anderen Kommentatoren fast nur Leidensgenossen von mir, solche, die sich sonst eigentlich nur wenig zu Wort gemeldet haben. Ich fühlte mich verstanden! Und daher nehme ich ihre Kommentare jetzt hier mal wortwörtlich auf. Vielleicht ergibt sich mit der Zeit ja eine größere Dokumentation daraus, Wahrheiten unserer Parallelwelt, vor der Frau von der Leyen ihren edlen höheren Töchter Blick verschließt, damit sie weiter in ihrer latenten oder offensichtlichen Wirklichkeitsverdrängung mit den anderen Lügnbaronen sympathisieren kann.
Hier ist der link zur Seite:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ursula-von-der-leyen-selbststaendige-sollten-eine-pflicht-zur-altersvorsorge-haben/6061980.html

Und hier die Kommentare, wahrlich ein bunter Reigen vom Prekariat betroffener Selbständiger, die sich hier präsentieren und sich den von Frau von der Leyen ihnen unterstellten Porsche oder den Rembrandt an der Wand gschweige denn die geforderten Renteneinzahlungen leisten können. Die dreiste Urula von der Laienhaftigkeit sollte für derart freche Unterstellungen mal rechtliche Konsequenzen spüren, gibt es da eine Möglichkeit?

Und hier die Kommentare:

Donnerstag, 19. Januar 2012

Thema: Altersvorsorge
alles zum Thema
Kommentare zu: "Selbstständige sollten eine Pflicht zur Altersvorsorge haben"
zum Artikel

16.01.2012, 09:18 UhrAnonymer Benutzer: Jeremias

Versicherungspflicht für Selbständige einführen? Es ist bedauerlich, dass die Union hier in jene Klassenkampfphrasen einstimmt, die bislang nur den Oppositionsparteien vorbehalten waren. Nur eine kleine Minderheit von Selbständigen hat den Porsche in der Garage oder den Rembrandt an der Wand. Eine Ministerin, die derartige Vorurteile von sich gibt, zeigt damit, wie sehr sie sich von der Realität entfernt hat. Kein Wochenmarkthändler, kein Taxifahrer und kein Fahrradkurier kann an derartigen Luxus auch nur denken. Diese Leute sind froh, wenn sie jeden Monat die Miete gezahlt bekommen. Und dann soll man sie auch noch mit einer Pflichtaltersvorsorge belasten. Die meisten dieser Menschen können dann gleich zum Sozialamt gehen. Will die Union das ? Woher kommt dieser Haß auf selbständige Existenzen? Sind die Unionspolitiker schon längst zu schwarzlackierten Sozis verkommen ?

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16.01.2012, 10:11 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

Ursula von der Leyen spricht wahrscheinlich über Ihre eigene Altersvorsorge gepaart mit ihrer Herkunft, wenn Sie an Porsche denkt. Nach Einführung einer Zwangsrente für Selbständige wird ein Massenexodus aus der Selbständigkeit stattfinden - kein renditeorientierter Selbständiger unterstützt ein marodierendes "Beschiss-Rentenystem". Ursula von der Leyen faselt wie der Blinde vom Bild über die Selbständigkeit in der BRD - Sie hat schlicht und einfach keinen Durchblick, ihr fehlt es diesbezüglich an sozialer Kompetenz. Glaubt man ernsthaft in den Reihen der deutschen Regierung, dass sich ältere Selbständige (60+) von dieser Dame hinter die Fichte führen lassen? Ursula von der Leyen ist jetzt schon die beste Außendienstmitarbeiterin der deutschen Versicherungswirtschaft.

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16.01.2012, 11:19 UhrDrNo

Sehr geehrte Frau von der Leyen,
Ich empfehle, sich zunächst darüber zu informieren, wo die Verdienste der Selbständigen liegen. Mich deucht, dass da jahrzehntealte Vorurteile warmsitzender, staatsversorgter Bürokraten die Ratgeber waren. Die vielen Selbständigen, die froh sind, wenn sie über die Runden kommen, die sich mit Stundensätzen zufriedengeben (müssen), die bei betriebswirtschaftlicher Betrachtung gerade mal einem Mindestlohn entsprechen, die ergänzende Sozialhilfe brauchen, die von jeder Krise als erste erwischt werden: das sind die porschefahrenden Großverdiener, die man nun bedenkenlos abzocken kann, um die Agonie des maroden Rentensystems noch ein bischen zu verlängern - jedenfalls bis nach der nächsten Wahl.
Und dann hat man ja noch die privaten Krankenversicherungen, die Gewerbesteuer für Freiberufler und Ihnen und Ihren Politikerkollegen fällt bestimmt noch mehr ein, um den letzten Cent herauszuquetschen.
Und bitte sehr - reden Sie sich jetzt nicht mit den bösen Unternehmen heraus. Wer für "den Staat" als Selbständiger tätig ist, kann Ihnen dazu mal ein paar Wahrheiten erzählen.
Glauben Sie allen Ernstes, dass die deutschen Bürger so bekloppt sind, dass sie nicht merken, was diese "Rettungspakete" bewirken sollen?
Machen Sie nur so weiter, ein Volk von Geringstverdienern, HartzIV- und ergänzende Sozialhilfe-Empfängern, Alterarmen wird es Ihnen danken.
Als ich vor 25 Jahren als Diplom-Ökonomin mit dem Satz von Helmut Kohl "Leistung muß sich wieder lohnen" im Hinterkopf ins Berufsleben startete, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass sich heute eine CDU-Regierung darin gefällt, der hemmungslosen Gier verantwortungsloser Egomanen Vorschub zu leisten, die wirklich leistende Mittelschicht konsequent auszuradieren und hinzunehmen, dass sich Vollzeitbeschäftigte nicht mehr von ihrem Einkommen ernähren können.
Schämen Sie sich eigentlich manchmal oder kommt diese Petitesse in der Stellenbeschreibung einer Ministerin nicht vor?


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16.01.2012, 14:28 UhrAnonymer Benutzer: _i_

Armut der Innovation
Wenn Selbständige auch einen Anspruch auf faire Behandlung durch den Staat haben, dann bin ich auch dafür:
1. Allianz Vertreter z.B. sind Selbständige, werden gegenüber dem Fiskus aber anders klassifiziert (Stichwort "Scheinselbständigkeit")
2. Das Recht des Selbständigen muss sich auch auf Fördermittelvergaben beziehen, d.h. wer ein größeres Netzwerk (Community) hinter sich bringen kann (z.B. beim "Schaufenster Elektromobilität"), der könnte genauso gefördert werden, wie z.B. ein Abteilungsleiter die Förderung seines Großunternehmens genießen kann (Stichwort Buch "Wir nennen es Arbeit").
3. Die Schutzrechte (Patente) gehören abgeschafft, es sein denn, Förderinstitute, wie Fraunhofer dürfen nicht auch schon im nichtgewerblichen Betrieb, also während der Entwicklungsphase Ideen/Innovationen des Selbständigen ohne dessen Zustimmung/Verhandlung nutzen.

Das Freiberufler kreatives Freiwild sind, hat gute und schlechte Seiten. Man müsste tiefer über das Thema nachdenken.Z.B. Wirtschaftsleistung KMU/Konzern/Freiberufler/Community
Die zentrale Frage ist wahrscheinlich "Wie lässt sich Innovation und Kreativität bewahren" und "welcher konservative Teil ist für Beständigkeit ausreichend", um den internationalen Wettbewerb um Ideen standzuhalten.


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16.01.2012, 15:45 UhrAnonymer Benutzer: Eierkopp

Tief verwurzelt in Niedersachsen scheint auch Frau von der Leyen der Versicherungswirtschaft den einen oder anderen Freundschaftsdienst erweisen zu wollen. Und statt pfändungssicher wäre mir bei meiner Altersvorsorge inflationssicher wesentlich wichtiger. Das scheint allerdings im Moment bei der Politik nicht gerade hohe Priorität zu genießen.


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17.01.2012, 07:45 UhrAnonymer Benutzer: Rentenklau

Als Selbstständiger habe ich oft nicht die Möglichkeiten, Beiträge für eine Rente zu erwirtschaften. Leider ist jede Rente an die fortlaufende Zahlung von Beiträgen gebunden. Dies treibt die kleinen Seltständigen in den Ruin. Beiträge sollten flexibel gestaltet werden, nur dann könnte es klappen.

Zum "Mix von Beiträgen und Steuern". Hier lügt die Dame genauso unverblümt, wie alle Politiker. Die Rentenkassen werden seit Adenauers Zeiten in unverschmtem Maß von allen Regierungen geplündert. Die angeblichen Zuschüsse sind lediglich ein Teilbetrag der zweckentfremdeten Entnahmen aus den Rentenkassen. Hierzu empfehle ich mal nach "Teufel-Tabelle" zu googeln. Bis heute sind rund eine Billion Euro aus der Rentenkasse für nicht durch Beiträge gedeckte Leistungen entnommen worden! Die angeblichen Zuschüsse sind berücksichtigt!


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19.01.2012, 10:51 UhrAnonymer Benutzer: Gwenda

Ich habe immer freiberuflich/selbständig in den Bereichen Text/Erwachsenenbildung gearbeitet und als Alleinerziehende mit zwei Kindern keine dauerhafte Festanstellung bekommen. Ich verfüge über sehr hohe akademische Qualifikationen und bin gewiss auch fleißig und versuche täglich, Aufträge zu bekommen. Dennoch komme ich meist nicht aus dem Rahmen von Hartz IV hinaus! Wenn ich dank meiner Honorare dem Amt für einen oder zwei Monate Ade sagen kann, dann habe ich kein Geld, um in die Rentenkasse einzuzahlen! Es fällt schon schwer genug, die Krankenkassenbeiträge zu bezahlen! Wie mir geht es sehr sehr vielen Freiberuflern und die meisten davon sind zu stolz, darüber zu reden. Denn Jammern ist ja kein gutes Marketing und wenn man jammert, kommt sofort jemand mit der "Positiv-denken-Keule", mit der man heute jede noch so berechtigte Schilderung selbst erlittener Missstände erschlägt.
Frau von der Leyen halte ich für eine große Kaputtsparerin - von Bürgern.

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