Gwynn's Welt

Beiträge von der feinsten, kleinsten und gemeinsten Kritikerin der Welt

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Donnerstag, 19. Januar 2012
Die die Bürger kaputtspart - Leyen, Laiin, Lügenbaronin
gwynn, 14:32h
Heute las ich einen online Zeitungsbeitrag über Frau von der Leyens neueste unheilvolle Aktivitäten und hinterließ daraufhin dort einen Kommentar zu Frau von der Leyens Politik des "Kaputtsparens von Bürgern". Zu meiner Überraschung waren unter den anderen Kommentatoren fast nur Leidensgenossen von mir, solche, die sich sonst eigentlich nur wenig zu Wort gemeldet haben. Ich fühlte mich verstanden! Und daher nehme ich ihre Kommentare jetzt hier mal wortwörtlich auf. Vielleicht ergibt sich mit der Zeit ja eine größere Dokumentation daraus, Wahrheiten unserer Parallelwelt, vor der Frau von der Leyen ihren edlen höheren Töchter Blick verschließt, damit sie weiter in ihrer latenten oder offensichtlichen Wirklichkeitsverdrängung mit den anderen Lügnbaronen sympathisieren kann.
Hier ist der link zur Seite:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ursula-von-der-leyen-selbststaendige-sollten-eine-pflicht-zur-altersvorsorge-haben/6061980.html

Und hier die Kommentare, wahrlich ein bunter Reigen vom Prekariat betroffener Selbständiger, die sich hier präsentieren und sich den von Frau von der Leyen ihnen unterstellten Porsche oder den Rembrandt an der Wand gschweige denn die geforderten Renteneinzahlungen leisten können. Die dreiste Urula von der Laienhaftigkeit sollte für derart freche Unterstellungen mal rechtliche Konsequenzen spüren, gibt es da eine Möglichkeit?

Und hier die Kommentare:

Donnerstag, 19. Januar 2012

Thema: Altersvorsorge
alles zum Thema
Kommentare zu: "Selbstständige sollten eine Pflicht zur Altersvorsorge haben"
zum Artikel

16.01.2012, 09:18 UhrAnonymer Benutzer: Jeremias

Versicherungspflicht für Selbständige einführen? Es ist bedauerlich, dass die Union hier in jene Klassenkampfphrasen einstimmt, die bislang nur den Oppositionsparteien vorbehalten waren. Nur eine kleine Minderheit von Selbständigen hat den Porsche in der Garage oder den Rembrandt an der Wand. Eine Ministerin, die derartige Vorurteile von sich gibt, zeigt damit, wie sehr sie sich von der Realität entfernt hat. Kein Wochenmarkthändler, kein Taxifahrer und kein Fahrradkurier kann an derartigen Luxus auch nur denken. Diese Leute sind froh, wenn sie jeden Monat die Miete gezahlt bekommen. Und dann soll man sie auch noch mit einer Pflichtaltersvorsorge belasten. Die meisten dieser Menschen können dann gleich zum Sozialamt gehen. Will die Union das ? Woher kommt dieser Haß auf selbständige Existenzen? Sind die Unionspolitiker schon längst zu schwarzlackierten Sozis verkommen ?

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16.01.2012, 10:11 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

Ursula von der Leyen spricht wahrscheinlich über Ihre eigene Altersvorsorge gepaart mit ihrer Herkunft, wenn Sie an Porsche denkt. Nach Einführung einer Zwangsrente für Selbständige wird ein Massenexodus aus der Selbständigkeit stattfinden - kein renditeorientierter Selbständiger unterstützt ein marodierendes "Beschiss-Rentenystem". Ursula von der Leyen faselt wie der Blinde vom Bild über die Selbständigkeit in der BRD - Sie hat schlicht und einfach keinen Durchblick, ihr fehlt es diesbezüglich an sozialer Kompetenz. Glaubt man ernsthaft in den Reihen der deutschen Regierung, dass sich ältere Selbständige (60+) von dieser Dame hinter die Fichte führen lassen? Ursula von der Leyen ist jetzt schon die beste Außendienstmitarbeiterin der deutschen Versicherungswirtschaft.

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16.01.2012, 11:19 UhrDrNo

Sehr geehrte Frau von der Leyen,
Ich empfehle, sich zunächst darüber zu informieren, wo die Verdienste der Selbständigen liegen. Mich deucht, dass da jahrzehntealte Vorurteile warmsitzender, staatsversorgter Bürokraten die Ratgeber waren. Die vielen Selbständigen, die froh sind, wenn sie über die Runden kommen, die sich mit Stundensätzen zufriedengeben (müssen), die bei betriebswirtschaftlicher Betrachtung gerade mal einem Mindestlohn entsprechen, die ergänzende Sozialhilfe brauchen, die von jeder Krise als erste erwischt werden: das sind die porschefahrenden Großverdiener, die man nun bedenkenlos abzocken kann, um die Agonie des maroden Rentensystems noch ein bischen zu verlängern - jedenfalls bis nach der nächsten Wahl.
Und dann hat man ja noch die privaten Krankenversicherungen, die Gewerbesteuer für Freiberufler und Ihnen und Ihren Politikerkollegen fällt bestimmt noch mehr ein, um den letzten Cent herauszuquetschen.
Und bitte sehr - reden Sie sich jetzt nicht mit den bösen Unternehmen heraus. Wer für "den Staat" als Selbständiger tätig ist, kann Ihnen dazu mal ein paar Wahrheiten erzählen.
Glauben Sie allen Ernstes, dass die deutschen Bürger so bekloppt sind, dass sie nicht merken, was diese "Rettungspakete" bewirken sollen?
Machen Sie nur so weiter, ein Volk von Geringstverdienern, HartzIV- und ergänzende Sozialhilfe-Empfängern, Alterarmen wird es Ihnen danken.
Als ich vor 25 Jahren als Diplom-Ökonomin mit dem Satz von Helmut Kohl "Leistung muß sich wieder lohnen" im Hinterkopf ins Berufsleben startete, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass sich heute eine CDU-Regierung darin gefällt, der hemmungslosen Gier verantwortungsloser Egomanen Vorschub zu leisten, die wirklich leistende Mittelschicht konsequent auszuradieren und hinzunehmen, dass sich Vollzeitbeschäftigte nicht mehr von ihrem Einkommen ernähren können.
Schämen Sie sich eigentlich manchmal oder kommt diese Petitesse in der Stellenbeschreibung einer Ministerin nicht vor?


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16.01.2012, 14:28 UhrAnonymer Benutzer: _i_

Armut der Innovation
Wenn Selbständige auch einen Anspruch auf faire Behandlung durch den Staat haben, dann bin ich auch dafür:
1. Allianz Vertreter z.B. sind Selbständige, werden gegenüber dem Fiskus aber anders klassifiziert (Stichwort "Scheinselbständigkeit")
2. Das Recht des Selbständigen muss sich auch auf Fördermittelvergaben beziehen, d.h. wer ein größeres Netzwerk (Community) hinter sich bringen kann (z.B. beim "Schaufenster Elektromobilität"), der könnte genauso gefördert werden, wie z.B. ein Abteilungsleiter die Förderung seines Großunternehmens genießen kann (Stichwort Buch "Wir nennen es Arbeit").
3. Die Schutzrechte (Patente) gehören abgeschafft, es sein denn, Förderinstitute, wie Fraunhofer dürfen nicht auch schon im nichtgewerblichen Betrieb, also während der Entwicklungsphase Ideen/Innovationen des Selbständigen ohne dessen Zustimmung/Verhandlung nutzen.

Das Freiberufler kreatives Freiwild sind, hat gute und schlechte Seiten. Man müsste tiefer über das Thema nachdenken.Z.B. Wirtschaftsleistung KMU/Konzern/Freiberufler/Community
Die zentrale Frage ist wahrscheinlich "Wie lässt sich Innovation und Kreativität bewahren" und "welcher konservative Teil ist für Beständigkeit ausreichend", um den internationalen Wettbewerb um Ideen standzuhalten.


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16.01.2012, 15:45 UhrAnonymer Benutzer: Eierkopp

Tief verwurzelt in Niedersachsen scheint auch Frau von der Leyen der Versicherungswirtschaft den einen oder anderen Freundschaftsdienst erweisen zu wollen. Und statt pfändungssicher wäre mir bei meiner Altersvorsorge inflationssicher wesentlich wichtiger. Das scheint allerdings im Moment bei der Politik nicht gerade hohe Priorität zu genießen.


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17.01.2012, 07:45 UhrAnonymer Benutzer: Rentenklau

Als Selbstständiger habe ich oft nicht die Möglichkeiten, Beiträge für eine Rente zu erwirtschaften. Leider ist jede Rente an die fortlaufende Zahlung von Beiträgen gebunden. Dies treibt die kleinen Seltständigen in den Ruin. Beiträge sollten flexibel gestaltet werden, nur dann könnte es klappen.

Zum "Mix von Beiträgen und Steuern". Hier lügt die Dame genauso unverblümt, wie alle Politiker. Die Rentenkassen werden seit Adenauers Zeiten in unverschmtem Maß von allen Regierungen geplündert. Die angeblichen Zuschüsse sind lediglich ein Teilbetrag der zweckentfremdeten Entnahmen aus den Rentenkassen. Hierzu empfehle ich mal nach "Teufel-Tabelle" zu googeln. Bis heute sind rund eine Billion Euro aus der Rentenkasse für nicht durch Beiträge gedeckte Leistungen entnommen worden! Die angeblichen Zuschüsse sind berücksichtigt!


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19.01.2012, 10:51 UhrAnonymer Benutzer: Gwenda

Ich habe immer freiberuflich/selbständig in den Bereichen Text/Erwachsenenbildung gearbeitet und als Alleinerziehende mit zwei Kindern keine dauerhafte Festanstellung bekommen. Ich verfüge über sehr hohe akademische Qualifikationen und bin gewiss auch fleißig und versuche täglich, Aufträge zu bekommen. Dennoch komme ich meist nicht aus dem Rahmen von Hartz IV hinaus! Wenn ich dank meiner Honorare dem Amt für einen oder zwei Monate Ade sagen kann, dann habe ich kein Geld, um in die Rentenkasse einzuzahlen! Es fällt schon schwer genug, die Krankenkassenbeiträge zu bezahlen! Wie mir geht es sehr sehr vielen Freiberuflern und die meisten davon sind zu stolz, darüber zu reden. Denn Jammern ist ja kein gutes Marketing und wenn man jammert, kommt sofort jemand mit der "Positiv-denken-Keule", mit der man heute jede noch so berechtigte Schilderung selbst erlittener Missstände erschlägt.
Frau von der Leyen halte ich für eine große Kaputtsparerin - von Bürgern.

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Donnerstag, 1. Dezember 2011
Die Wiederkehr des Guttenberg, des "Zombie-Politikons"
gwynn, 20:02h
Guttenberg, das zoon-politikon
will besteigen wieder seinen Thron!
Oh Graus, Guttenberg,
die lästige Laus! - ist wieder da!!
Raus mit dir, raus!
Du bist schon zurück?
Das bringt uns kein Glück!

Nein im Ernst, überall dieser Medienrummel - und sein Vater sitzt auch schon in Talkshows, was soll das Ganze. Was für Inszenierungen, ganz egal ob man negativ oder positiv über ihn spricht, beides hilft, damit sein gräßliches Buch gekauft wird.
Hier meine Kommentare unter dem Nickname "Gwenda" zu der wirklich absurden Diskussion über ihn bei Anne Will gestern Abend:
Achso, ja, zur Erklärung: da war eine wirklich fanatische Bäckerin, die ihn glühend verteidigte und behauptete: "Das soll ihm erst mal jemand nachweisen, dass er betrogen hat!"
#
399
Gwenda:
1. Dezember 2011 um 00:26 Uhr
"Diese Bächereiverkäuferin war nicht repräsentativ für “das Volk”! Es ist überhaupt eine sehr grobe Unsitte von “dem Volk” zusprechen um den nicht akademischen Anteil von Bürgern zu benennen. Und auch die nicht-akademischen Bürger und Bürgerinnen sind keineswegs unterschiedslos naive Fans eines selbstverliebten egoistischen “Blenders”, der unbedingt aufgrund einer kleinen, für ihn typischen orthografischen Verwechselung im “Bendler”block in Berlin residieren wollte und der Emotion wie eine klebrige Schleimspur hinter sich herzieht und nicht jeder von ihnen bleibt darauf kleben."

Und:
#
416
Gwenda:
1. Dezember 2011 um 00:48 Uhr

"Ich habe selbst eine Doktorarbeit im geisteswissenschaftlichen Bereich geschrieben und zwar als Alleinerziehende mit 2 Kindern und mit viel Fleiß und Liebe und ohne Betrug!
Worin ein Betrug in diesem Bereich besteht und wie man ihn erkennt, kann man jedem Menschen, auch Nicht-Akademikern, leicht erklären:
Wenn ich ein Logistiklager voller Waren habe, weiß ich normalerweise, welche Waren darin legal erworben sind und mir nun gehören und welche Waren geklaut sind (wenn welche geklaut sind). So ist das mit Texten auch. Ich weiß, wenn ich eigene Ideen habe und etwas mit eigenen Worten ausdrücke, das sind meine Texte. Und ich weiß, wenn ich fremde Texte einfach nur abkopiere. Wenn man eine Materialsammlung mit Texten anderer Autoren anlegt, legt man die in einem Ordner ab, den man beispielsweise “Literatur anderer Autoren” oder ähnlich nennt. Dann kann es nie zu einer Verwechselung kommen! Etwas anderes gibt es dazu nicht zu sagen. Dieses Ordnungssystem ist doch nicht kompliziert!!
Okay, wer das nicht kann, wie will derjenige dann ein Minister für Krieg und Frieden auf dieser Welt sein? Ein so heikles und verantwortungsvolles Amt bekleiden? Dazu braucht es doch eine gewisse Verantwortung und einen festen Charakter und einen wirklich stabilen gegründeten Willen zum Frieden. Eine Vorstellung, wie man mit aller Kraft in Richtung Frieden wirken kann und nicht in Richtung “alles aufmischen und die Leute auf der Emotionsschiene heiß machen”. Ein Gauner hat da einfach nichts verloren!"

Und:

"Wenn die Gesinnung und Art der Guttenberg-Hörigkeit der Frau Müller repräsentativ für die geistig Grundhaltung der verbliebenen Anhängerschaft Guttenbergs ist, bekommt er dann nicht selbst einen Schreck, wenn er merkt, welche Art von Welle es ist, die ihn jetzt noch trägt? Wenn er das wirklich will, sich auf diese Art bejubeln zu lassen und dieses Emotionslevel zu bedienen und mächtig werden zu lassen - graust es ihm - als Mensch mit Bildung - nicht auch vor diesem Wiederhall seiner Ausstrahlung und seines Wirkens? Kriegt er keinen Schreck, wenn er in das starr naiv-überzeugte Gesicht der Frau Müller schaut, die ihn kritiklos anhimmelt und sich über alle Rechte (vorerst nur verbal...) hinwegsetzt, um ihm zu dienen. Erinnert ihn das nicht an was ... was war es doch? Möchte er wirklich diese Schiene bedienen in diesem Land? Diese Hebel anschieben? Möchte er das?"

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Mittwoch, 30. November 2011
Hitlers Geheimnis - hier enthüllt!
gwynn, 20:25h
Sehr oft dachte ich darüber nach, wie so viele Menschen, was genau es war, das zu dieser suggestiven Wirkung Hitlers führte. Was lag dem zugrunde? Wie konnte er so viele Menschen über so lange Zeiträume beeinflussen und sie sich hörig machen? Es gibt darüber einige Theorien und alle sind sich wohl einig, dass es noch immer nicht ganz geklärt ist und dass da wohl mehrere Konstellationen und Komponenten unheilvoll aufeinandertrafen und zusammenwirkten.
Diesen Begründungen, auf die ich an dieser Stelle nicht noch mal eingehe, möchte ich eine Weitere hinzufügen. Eines Tages ging mir dieses Licht auf. Und es ließ mich nicht mehr los. Ich drehte es hin und her und konnte es selbst kaum glauben. Aber es hielt meinen Prüfungen stand. Daher möchte ich es hier in meinem Blog vorstellen:

Hitlers Geheimnis:

Irgendwann betrachtete ich das Bild eines Säuglings, der an seiner Mutter Brust sog. Mit einem hypnothischen Blick sah er dabei durchdringend und auch etwas starr ins Gesicht seiner Mutter, während er an der Brust sog. Ich kannte diesen Blick so gut, denn ich bin ja selbst Mutter und meine Kinder waren mal klein. Ich hatte sie gestillt und auch viele andere Mütter mit ihren Kindern in dieser Situation gesehen. Oft habe ich diesen durchdringenden intensiven Blick des Kindes an der Mutterbrust gesehen.
Doch diesesmal, als ich das Bild betrachtete, fiel es mir auf.
Noch von etwas anderem her kannte ich diesen zwingenden Blick. Was war es nur? Ja. Es war Hitlers Konterfei. Das Grauen. Aber so war es. Dieser Mann schaute dauernd so in die Welt - und auf die ihm lauschenden Massen - wie das Kleinkind mit diesem intensiv saugenden zwingenden Blick seine Mutter anschaut. Und was kann denn stärker berühren?

Und das war Hitlers Geheimnis. Mit der inneren Zuständigkeit des Kleinkinds, welches die Mutter, von der es ganz abhängt und mit der es sich in einer vollkommenen Symbiose befindet - schaute Hitler den Menschen ins Gesicht während er seine manipulativen Reden hielt. Dieser Blick, der bedeutet "du bist für mich zuständig" und der einem durch Mark und Bein geht.

Natürlich geschah das gar nicht bewusst, aber es funktionierte. Der Mann war ja nicht hübsch und sah auch nicht intelligent oder irgendwie attraktiv aus - dennoch lagen ihm die Menschen zu Füßen.
Ich meine dies ganz ernst. Wir wissen ja, dass beispielsweise die Merkmale eines Babygesichts oder Babykopfes bei uns alle möglichen Beschützerinstinkte aktivieren. Und der Blick, den das saugende Kind auf seine Mutter richtet, ist Ausdruck einer völlig unbedingten Beziehung. Und so wirkt dieser Blick auf die Mutter. Dieser Blick bannt die Mutter und macht sie weich und nachgiebig gegenüber dem Bedürfnis des Kindes. Dieser Blick ist Ausdruck dieses elementaren Bedürfnisses (Durst und Durst löschen) und die Mutter ist jene Person, welche es stillen kann. Das schafft eine totale Verbindung und Hingabe zwischen beiden Beteiligten.
Etwas von dieser seelischen Qualität transportierte und vermittelte Hitler mit diesem "Blick-des-saugenden-Säuglings".
Welch perfides Geheimnis! Wie schrecklich grausig und absurd oder banal (?) ist doch oft das Ent-decken der Hintergründe von Greueltaten. Dem Größenwahn eines Massenmanipulators liegen ein gravierender Entwicklungsrückstand und die seelische Grundhaltung eines Säuglings zugrunde. Und so werden Kriege und Massenmorde initiiert und ermöglicht!

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Freitag, 18. November 2011
Lesenswerte Glosse in der NRhZ: Grinseministerin Ursula von der Leyen
gwynn, 13:53h
Lange war ich nicht hier, aber heute gibt es Grund. Denn es erschien eine Glosse über Ursula von der Leyen, die ich hier in voller Länge wiedergeben werde.

Ursula von der Leyen ist für mich Repräsentantin jener Politiker, welche in der Verschlimmbesserung von Missständen, in denen sie sich festhaken wie die Miesmuschel an ihrem Felsen, ihren Lebenssinn finden und vor allem auch den Markt, auf dem sie viel Geld verdienen können. Der Missstand ist die zu melkende Kuh für sie und daher würde sie einen Teufel tun, den Missstand abzuschaffen, sondern man (frau) muss ihn geradezu aufrecherhalten und ihm Futter geben unter dem Deckmantel, man (frau) würde ihn bessern.

So lässt sie sich in vielen Talkshows als Helferin der Ärmsten neben den Betroffenen filmen, welche zwar erzählen, dass die 10 Euro aus dem Bildungspaket ihre Schulden vermehrt haben, weil sie naiv dachten, sie könnten die Musikschule oder die Kletterwand davon bezahlen für ihr Kind und dann bös' damit reingefallen sind - aber dennoch sitzen sie respektvoll neben der Sadistenkönigin U. v.d. Lügen, weil sie eben mehr Respekt und Anstand haben als diese - und nicht in der Lage sind, sich zu wehren. Naja, ich habe erkannt, dass niemandem von dieser ganzen Bagage daran liegt, Missstände wirklich zu bessern - bieten sie ihnen doch Brot und Rechtfertigung ihres gräßlichen Daseins ... Und die leibgewordene Meisterin dieser Heuchelei trägt den Namen Ursula von der Leyen. Und hier die Glosse, vorher eine Einführung der Zeitung NRhZ:

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Grinsend für das Reichtums-Abstands-Gebot
Ursula von der Leyen
Von Werner Rügemer

Achtung: Die Politsatire in Deutschland lebt! Peter Sodann (75), viele Jahre lang Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant in Halle an der Saale, hat als Herausgeber des Buches "Lügenbarone und Ganoven" im Eulenspiegel-Verlag im September "fünfzig wahrheitsgemäße Porträts wichtiger, aber unnötiger Deutscher" veröffentlicht. Der Journalist, Buchautor und Kölner Karls-Preis-Träger der NRhZ, Werner Rügemer, ist mit fünf Beiträgen dabei - Angela Merkel, Jean-Claude Juncker und Henryk Broder haben wir schon vorgestellt. Diesmal geht es um Ursula von der Leyen, die Rügemer sich genauer als andere Journalisten angeschaut hat. Viel Spaß wünscht die Redaktion.


Grinseministerin Ursula von der Leyen
NRhZ-Archiv

Sie grinst. Dafür hat sie gute bzw. schlechte Gründe. Ihr Ehemann aus der Dynastie der Krefelder Seidenbarone von der Leyen kann sich als staatlich alimentierter Professor risikofrei als Unternehmer betätigen. Sie bekommt sieben mal Kindergeld vom Staat, nein besser: Sie kann sieben mal den viel höheren Kinder-Steuervorteil der Vermögenden zum Ministergehalt dazuschlagen. Irgendwie müssen die zahlreichen Hausbediensteten auf dem schloßartigen Familienanwesen in Burgdorf-Beinhorn schließlich bezahlt werden.
Sie ist nicht die Powerfrau, als die sie sich vortäuscht, sondern ein Kunstprodukt der Gossenpresse. Die „promovierte Gynäkologin“ ist keine, einen Facharztabschluß hat sie nicht. Der „Aufenthalt in Stanford“ suggeriert Lehr- oder Forschungstätigkeit an der kalifornischen Elite-Universität, doch dort war sie nur als Anhängsel ihres Karrieremannes. In die Politik wurde sie gefingert vom Netzwerk ihres Vaters Ernst Albrecht, erst Finanzdirektor bei Bahlsen-Keks, dann CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen. Grinsen war sein Markenzeichen. Grinsend setzte er durch, was andere christlich lackierte Atomlobbyisten in anderen Bundesländern damals nicht schafften, z.B. das „sichere“ Atommüll-“Endlager“ in Gorleben. Er kaufte auf Staatskosten das Schloss Nienover, um dessen feinste Barockmöbel in seine Diensträume schaffen zu lassen – das Schloss war ansonsten nicht zu gebrauchen und gammelte bis zum Ende von Albrechts Dienstzeit 1990 mit hohen Unterhaltungskosten dahin. Er wurde wegen dieses Mißbrauchs von Steuergeldern nie sanktioniert. Sowas stärkt einen ganzen Clan.

So wurde die „Powerfrau“ in Niedersachsen Sozialministerin. Die Bezeichnung täuscht. Asozial schaffte sie gegen starke Widerstände das Landesblindengeld ab. Damit qualifizierte sie sich für Höheres.

Als Bundesministerin für Familie setzte sie 2007 das Elterngeld durch. Den bis dahin gleichen Betrag für alle Eltern wandelte sie um: jetzt bekommen die besser verdienenden Eltern mehr als die anderen.

Als Bundesministerin für Arbeit und Soziales strich sie den Hartz IV-Empfängern das Elterngeld, denn die Gleichheit der Arbeitslosen vor dem Gesetz konnte sie den Bessserverdienern nicht zumuten. Begründung: Die „zusätzliche“ Gewährung von Elterngeld verstoße gegen das Lohnabstands-Gebot!

Das Bundesverfassungsgericht wies die Hartz IV-Regelsätze für die Arbeitslosen als rechtwidrig ab und mahnte ihr „Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums“ an. Doch sowas grinst die Lohnabstands-Gebieterin mitleidlos weg. Stattdessen gibt es fünf Euro im Monat für die Erwachsenen mehr und eine Nullrunde für die Kinder. Zusätzlich strich sie die bisher vom Staat gezahlten Rentenbeiträge. Auch polemisiert sie gegen den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Um zugunsten ihrer Klientel Schlimmeres zu verhindern, schwenkte sie bei der Leiharbeit ein bißchen um. „Mindestlohn bei Leiharbeit verhindert Lohndumping“, behauptete sie nun dauergrinsend. Das ist natürlich Quatsch, denn nur „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ könnte Lohndumping verhindern.

Mit scheinbar sozialer Attitüde verkündete sie, sie wolle Ein-Euro-Jobs „einschränken“. Zu der Erkenntnis, dass die meisten Ein-Euro-Jobs gegen das Gesetz verstoßen, weil sie für Niedrigstlöhnerei mißbraucht werden, trug die Ministerin selbst nichts bei. Gesetzesbrüche, von Unternehmen begangen, findet sie gut. Da musste erst das Bundessozialgericht kommen, um den zwangsverpflichteten Jobbern zu ihrem Recht zu verhelfen: Sie haben jetzt rückwirkend Anspruch auf Tariflohn, Sozialleistungen und Sozialversicherungsbeiträge. Wenn die Grinserin nun solche Jobs „einschränken“ will, dann nicht wegen der Rechtswidrigkeit, sondern um auch hier zu kürzen. Keineswegs soll das „Gesparte“ für bessere Maßnahmen zugunsten der Arbeitslosen eingesetzt, sondern dem Bankenretter-Staat in den Rachen geworfen werden. Das Lohnabstands-Gebot ist zugleich ein Reichtums-Abstands-Gebot.

Arme Menschen öffentlich boßstellen, das kann die Politchristin, die Mitglied der evangelischen Landeskirche Hannover ist und ihr teuflisches Lächeln auch als Schirmherrin des evangelikalen Jugendkonkresses Christival ausspielt. Beim Bildungs- und Teilhabepaket müssten die Betroffenen etwa 10 Millionen einzelne Anträge stellen, für Schulausflug, Nachhilfe, Sportverein, Mittagessen, Musikunterricht, und das alle halbe Jahre wieder... Die Grinserin will angeblich überall staatliche Bürokratie abschaffen, aber gegen Bedürftige errichtet sie ein teures Verhinderungs-Bürokratiemonster statt einfach die Regelsätze zu erhöhen.

Reichtums-Abstands-Gebieter müssen arme Menschen hart bestrafen. Natürlich in BILD verkündet sie, dass die Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger noch konsequenter angewandt werden. Deutschland führt: „Im internationalen Vergleich ermöglicht Hartz IV die strengsten Sanktionen“, jubelt sie. In BILD Hannover, der Hauszeitung ihres Vaters, schwärmte die Powerfrau: „Lieber Papa, das habe ich von Dir gelernt“. (PK)

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Mittwoch, 11. Mai 2011
Dummes Deutschland?
gwynn, 17:10h
Zu dem Beitrag: Guttenberg: Arbeit wuchs mir "teilweise über den Kopf"
http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/12763952-guttenberg-arbeit-wuchs-mir-teilweise-ueber-den-kopf.html#.A1000145

schrieb ich folgenden Kommentar:

Also:
Man kann davon ausgehen, dass es fast schon eines der Standartprogramme einer Politikerkarriere ist, dass hier Blendwerk dahin führt, von den Leuten gewählt und verehrt zu werden! In der Wirtschaft glücklose Gestalten, Berufsabbrecher oder Leute, die nach der Ausbildung überhaupt keine beruflichen Erfahrungen gesammelt haben, Leute, die in keiner Branche erfolgreich waren - das werden häufig Politiker. Leute die sabbernd vor den Wirtschaftsbossen und Konzernen stehen und an deren Erfolg partizipieren wollen - Leute, die im Grunde beauftragt sind, so zu tun als ob sie den Bürgern dienen und diese dadurch besänftigen - und in Wirklichkeit dafür entlohnt werden, dass sie die Bürger bequem abspeisen oder ausbluten und die Gelder den Reichen zuführen - beauftragt zum Schutze einer Geldelite - deren Zuarbeiter - das sind Politiker. Da kommen filmreife Täuscher und Blender gerade recht, diese helfen, dem Volk Sand in die Augen zu streuen. Dazu reicht, wie man am Beispiel Guttenberg sieht, eine wässrige Mischung aus altem Adel, evig wehleidigem Gehabe und Blick, Realitätsverlust bzgl. der eigenen Fähigkeiten und Aussehen wie Ken (von Barbie).

Und wenn man sieht, wie unglaublich emotional hier viele Guttenberg Fans reagieren und nicht warhaben wollen, wie schwach und leer dieser Mensch da agiert und später auf die Vorwürfe reagiert hat - dann ist uns allen das eine gute Lehre: Wenn man das mit ansieht, wird einem klar, wie sehr die Leute an Blendwerk festhalten, selbst wenn das Blendwerk längst entlarvt ist. Sie wollen weiter träumen - und so können schlimme Dinge passierren und sind früher bereits in diesem Land passiert. Aufwachen, ihr Lieben!

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Freitag, 1. April 2011
Gedanken, die schmerzen
gwynn, 14:45h
Die Gedanken schwirren durch meinen Kopf, aber alle diese Gedanken tun weh, und es tut auch weh, sie aufzuschreiben. Aber ich versuche es.

Tschernobyl geschah im Frühling, Fukushima geschieht im Frühling, wenn auch etwas früher. Alles beginnt zu keimen und zu grünen und zu blühen. Allein schon die Tatsache, dass sich jetzt in jede Freude über die Veilchen am Wegrand, über die Knospen an den Zweigen das tiefe Bedauern mischt - diese schöne Schöpfung wird verstrahlt in Japan ... und auch zu uns gelangt Radioaktivität und in viele Länder und Meere weltweit -. Allein schon diese innere Schizophrenie, die neuerwachte Natur zu genießen und jedesmal diesen Schmerz des Bedauerns über ihre Zerstörung zu fühlen - allein das ist unmenschlich!

Was muten uns damit jene Machtmenschen zu, die jahrzehntelang ignorant diese Atomenergie gefördert und ermöglicht haben und sich über jeden Protest, über jedes Entsetzen davor, über jeden ohnmächtigen Widerstand, über jeden vernünftigen wissenschaftlichen Hinweis hinweggesetzt haben. Sollten wir nicht spätestens jetzt diese Menschen aus ihren Ämtern absetzen und als verantwortungslose ignorante geldgierige Kreaturen konsquent aus Machtpositionen und aus dem Lichte der Öffentlichkeit entfernen?

Warum geschieht das nicht? Warum geschieht das nicht?

Und was soll nun geschehen?

Schauen wir uns den jetzigen Stand der Dinge an: Das ist nicht 1 Tschernobyl, sondern das sind mindestens 4 Tschernobyls - von den Auswirkungen her. Ich glaube, noch viel schlimmer. Das Meer ist ganz in der Nähe und trägt die Radioaktivität ebenso wie die Luft überall hin. Was in Japan nun verstrahlt wird, wird außerdem über fliegende Vögel, ausfliegende Menschen, exportierte Nahrung und Gegenstände weltweit verteilt. Wo diese verstrahlten Lebewesen und Gegenstände hinkommen, verstrahlen sie ihre Umgebung.
Okay.

Wann werden die Reaktoren in Japan nicht mehr straheln? Denn die Strahlung hört ja jetzt lange nicht auf, es wird noch sehr lang dauern, bis die Brennstäbe sich sozusagen "entladen" haben - wie lange bitteschön? Keiner sagt es mir. darüber finde ich keine konkrete Information.
Und wenn sie sich entladen haben, dann ist die Strahlung zwar draussen, aber sie strahlt dort noch Jahrtausendse weiter, je nach dem, um welche Strahlung es sich handelt, und verteilt sich weiter weltweit.

Das Ausmaß der Katastrophe ist nicht absehbar.

Kaum jemand nimmt es wirklich ganz in den Blick. Warum nicht? Weil wir einfach über keine Maßnahmen verfügen, mit denen wir der Katastrophe beikommen können. Dies ist der wirklich ganz große Supergau und wir wollen es noch nicht merken. Er vollzieht sich und wir werden nur flickschusterhaft hier und dort etwas daran rumwerkeln, aber die ganze Dimension des selbstverschuldeten Elends übersteigt unser Vorstellungsvermögen und unsere Kräfte, es zu bewältigen, bei weitem.

Klar wird: Wer Atomkraftwerke baut, hätte eine globale Organisationsform gebraucht, welche in der Lage ist, im Falle einer Katastrophe sofort umfassend zu handeln: Millionen Menschen in andere Länder zu evakuieren und vom ersten Tag an zu versorgen. Das Atomkraftwerk schnell nach unten, oben und zu den Seiten so dicht zu machen, so dass keine Radioaktivität mehr durchdringt. Die Zone um das Werk, welche verstrahlt ist, mit einer weiteren Schuzhülle zu überziehen, damit sich die Strahung nicht weiter ausbreitet, diese Hülle muss auch durch den Boden gehen, damit auch das Grundwasser abgfangen wird.
Es ist klar, dass all dies nicht möglich ist.

Was soll nun geschehen?

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Mittwoch, 30. März 2011
Bittere Erkenntnis
gwynn, 00:54h
Mein Kommentar zu:

http://www.naanoo.com/live/atomkraftwerk-japan-akw-fukushima-live-6-gninews/comment-page-1#comment-11026

Mein Kommentar:

Vielleicht wird es jetzt doch schnell gehen mit der Beendigung der Energiegewinnung aus Atomkraftwerken. Wenn das der Fall ist, werden wir sehen, dass es auch ohne geht und dass es tatsächlich schnell möglich ist, genügend Organisationsstrukturen aufzubauen um ausreichend Energie aus Wind oder Solar zu gewinnen.

Dann frage ich mich, warum ich mich so viele Jahrzehnte damit verzweifelt rumquälen musste, dass hier die Wirtschaft und die Politiker ungehindert diese furchtbaren Atomkraftwerke bauen konnten und uns weismachten, das sei die vernünftige und einzige Lösung. Was ich nie glaubte, ich habe Atomkraft immer für den nackten Wahnsinn gehalten!

Wenn es sein muss, geht es dann doch sehr schnell anders. Falls wir das alles hier überleben oder zumindest einige von unseren Nachfahren, dann sollte wir daraus für die Zukunft lernen: Nie mehr so lange stillhalten, wenn Machtmenschen oder mächtige Konzerne, Betreiber und deren politische Lobby uns weismachen, wir müssten etwas derart Vernichtendes wie Atomkraftwerke in Kauf nehmen und das sei vernünftig. Nie mehr so lange stillhalten mit dem Alibi-Argument, es sei angesagt, in einer “Demokratie” nur “friedlichen Widerstand” zu zeigen, – über den sich bequem alle Mächtigen hinwegsetzen können – bis die große Katastrophe der Zerstörung da ist … Das kann es doch nicht sein.

Statt dessen müssten wir systematisch Indikatoren entwickeln für bösartige Machtkonzentrationen, die der Erde und den Menschen zutiefst abträglich sind und wir müssen Kontrollsysteme installieren, die verhindern, dass sich solche Machtkonzentrationen, wie profitorientierte menschenfeindliche Konzerne oder Politiker etablieren können. Man müsste solche Zusammenballungen im Keim erkennen und als kriminell einstufen und sofort unterbinden – anstatt sie als Bringer von Wohlstand oder Arbeit zu feiern, denn das scheint nur kurzfristig so – langfristig schließen sie einen Großteil der Menschen aus oder zerstören diese.

Furchtbar für das wunderbare Japan, welches jetzt fast dem Untergang geweiht ist, furchtbar für den Rest der Welt, denn die nun freiwerdende Radioaktivität scheint ja die von Tschernobyl künftig noch zu übertreffen. Realisieren wir denn schon überhaupt im Entferntesten, was hier gerade geschieht und auf uns zukommt?

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Montag, 28. März 2011
Die Evolution zerstörende, menschenverachtende Energie!
gwynn, 15:55h
Kommentar zu:
http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/japan-tepco-sorgt-wegen-strahlenbelastung-in-fukushima-fuer-verwirrung_aid_612695.html

Mein Kommentar:

Evolution zerstörende menschenverachtende Energie!

Es ist furchtbar, wochenlang mit widersprüchlich wabernden Meldungen konfrontiert zu werden u. mit Floskeln wie "dies oder jenes jetzt unter Kontrolle", oder "... nicht weiter verschlimmert" oder "Lage hier oder dort sei aber stabilisiert", oder "... konnte die alte Dame nach 4 Tagen noch lebend unter den Trümmern geborgen werden, es geschehen doch noch Wunder"" (in Wirklichkeit bedeutet dies: .... "um dann mit hoher Wahrscheinlichkeit doch noch der Verstrahlung anheim zu fallen ...",) und währenddessen zwischen den Zeilen zu lesen, dass mehrere Supergaus unaufhaltsam voranschreiten. Und wie furchtbar ist dies erst für die unmittlbar Betroffenen, das werden Millionen sein! Diese Menschen wird man nicht mehr evakuieren, wenn sie bereits sehr verstrahlt sind! Es ist furchtbar.


Hier noch mein Kommentar zu dem Beitrag: "Millionenfach erhöhte Strahlung" bei:
http://meinungen.web.de/forum-webde/post/11653206?sp=126#jump

Der Kommentar:
Als damals die Atomkatastrophe in Tschernobyl passierte, war mein Sohn 2 Jahre alt. Ich hielt mich dann 2 Monate mit ihm fast nur noch drinnen auf. Draussen blühte alles, es war Mai. Wir sahen aus dem Fenster zu. Ich fühlte mich verzweifelt, mein Kind kaum schützen zu können.
So bearbeitete ich in dieser Zeit auch nicht mehr das angefangene kleine Blumenbeet am Wohnblock. Dafür wurde ich von anderen Bewohnern massiv angegriffen. Wenn ich einmal rausging um einzukaufen, standen die Leute in Grüppchen vorm Haus und wenn ich vorbeikam, gifteten sie: "Ich ess meinen Salat und ich leb heute noch." Der Hausmeister versuchte mich zu zwingen, das Beet weiter zu bearbeiten. Schließlich rief ich die Polizei an, sie wiesen den Hausmeister an, mich zufrieden zu lassen und sagten ihm, dass es Weisung sei, sich der Strahlung so wenig wie möglich auszusetzen. Mein Hobby, Pilze zu sammlen, konnte ich für viele Jahre vergessen. Es war schrecklich, obwohl wir ja weit entfernt von dem Katastrophenort waren.
Wer hier noch schreibt, das Erdbeben und der Tsunami seien die eigentlichen Katastrophen und die radioaktive Strahlung bald wieder unter Kontrolle und bald "verdünnt" und ungefährlich, der ist einer von diesen ignoranten Geschöpfen, die meinen, was nicht sein soll, das nicht sein kann. Leider wählen wir solche Geschöpfe auch gern zu führenden Politikern.
Ich habe damals schon in Brockdorf demonstriert, mich hat der Gedanke an Atomkraft immer mit Entsetzen erfüllt.

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Dienstag, 22. März 2011
Eigentlich ...
gwynn, 13:33h
In den vergangenen Tagen habe ich, wie könnte es anders sein, einige Kommentare zu Beiträgen bzgl. der Atomkatastrophe in Japan geschrieben.

Eigentlich, im tiefsten Innern, meine ich aber, sollten wir alle in Demut verstummen und durch die Kraft unserer inneren Anteilnahme mediale Energie nach Japan zu schicken versuchen, in der Hoffnung, dass der Strom unserer spirituellen und intensiven Fürbitten die Menschen dort erreicht und ihre vorhandenen bewundernswerten Stärken unterstützt: irgendwie das Schlimmste zu verhüten oder aber mit dem Schlimmsten umzugehen. Da wir jedoch unsere spirituellen Energien weitgehend nicht entwickelt haben, dies geht nur in Demut und durch Selbstdisziplin, brechen wir alle hier in wortreiches Geschrei aus. Wir können unseren japanischen Brüdern und Schwestern nicht helfen.

Alles Gerede, hier und dort Katastrophenschutz zu leisten, verklingt in Absurdität angesichts der Frage, ob die große atomare Katastrophe stattfinden und jeden herkömmlichen Einsatz von Hilfsdiensten sinnlos machen wird. So möchte man das Land jetzt aufräumen, die Toten beklagen, bestatten, vieles neu aufbauen, Menschen in sichere Gegenden bringen, neu ansiedeln, Essen und Trinken herbeischaffen - all das möchte man tun - und weiß nicht, ob das Trinkwasser nicht morgen belastet, die Luft nicht verstrahlt, das noch bewohnbare Land nicht morgen ganz unbewohnbar, die gerade Geretteten, dem Tode gerade noch einmal Entkommenen nicht morgen schon die Todgeweihten für einen langen furchtbaren Strahlentod sind.

Diese traumatischen Vorgänge, unausmesslich furchtbar, finden nun in der Menschheit statt, sie werden dort erlebbar und vielleicht auch bald fest ins Vorstellungsspektrum der Menschen mit integriert. Unvorstellbares wird nicht nur vorstellbar, sondern bald alltäglich sein. Die Entmenschung des Menschen, die Verstrahlung seines Körpers wird schon öffentlich dikutiert als der Preis, den wir nun mal für den Wohlstand, für die Segnungen der Elektrizität zu zahlen haben.

Ein großer Markt wird weiter wachsen, von dem viele leben können und leben wollen. Behandlungsmethoden für Verstrahlungsopfer aller Formen der Verstrahlung, von schleichenden Beschwerden bis zu schnell tödlich endender Krankheit, Medikamente, Therapeuten, Hilfsdienste, Zeltlagerstädte, Evakuierungen, Entgiftungen von Landschaften und Forschungsarbeiten dazu und und und - es werden sich Märkte für all diese neuen Bedarfe rund um die Atomkraftwerke bilden, die also nicht nur den Mitarbeitern der Werke selbst Arbeit und Lohn verschaffen. Und wo sich Märkte bilden, die diese Krisenherde bedienen, entstehen Interessen, diese Krisenherde aufrecht zu erhalten. Ein tragisches Szenario, das uns im Extrem zeigt,wo wir als Menschen stehen.

Dabei ist diese Erde ein so schöner Planet und der Mensch als sein Bewohner birgt bei aller Labilität wunderbare Anlagen. Ich glaube, es gibt Wesen, die um uns weinen werden. Wie viele Millionen Jahre hat es gebraucht, bis der Mensch zum Menschen wurde. Einfach sehr schade, diesem Kunstwerk Mensch, das sich selbst und seine Möglichkeiten noch nicht im entferntesten kennengelernt hat und im guten Sinn ausschöpft, dabei zuzuschauen, wie es sich leichtsinnig selbst zerstört.

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Vertuschung inbegriffen!!!?
gwynn, 11:42h
Mein Kommentar zu folgendem Beitrag in "Focus.de" wurde vom Redaktionsteam abgelehnt und nicht veröffentlicht!
Ich habe mich dann beim Redaktionsteam beschwert und er wurde plötzlich dann "kommentarlos" doch veröfentlicht. Merkwürdige Welt.

Link zum Artikel:
http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/ticker/japan-rauch-und-dampf-ueber-atomkraftwerk-fukushima-_aid_611103.html

Mein abgelehnter und nach Reklamation doch kommentarlos veröffentlichter Kommentar:

Vertuschung inbegriffen!!!?
Da keiner mehr in die Nähe eines havarierten Atomkraftwerks gehen kann, außer d. unmittelbar dort arbeitenden Fachkräften, die v. d. Betreibern/ Staat bezahlt werden, gelangt außer Mutmaßungen u. in der weiteren Umgebung gemessenen Strahlenwerten keine neutrale Information nach außen u. dies über viele Tage. Niemand weiß,welche Meldung auf Tatsachen beruht u. welches Außmaß die Katastrophe hat. Selbst die dort Arbeitenden wissen es nicht genau, da sie dem Ungeheuer nicht in den Rachen blicken können. Resultat: Das (Medien)Interesse stumpft ab, das gibt der Atomlobby/ Betreibern die Möglichkeit, vieles zu vertuschen, v.a. die furchtbaren Spätfolgen. Atomenergie an sich birgt also maximale Vertuschungsmöglichkeiten u. fordert sie geradezu heraus - trotz maximalem Katastrophenszenario!

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Freitag, 11. März 2011
Sich-selbst-beweihräuchernde wahnhafte Person treibt Verelendung von Millionen von Menschen voran!
gwynn, 12:29h
Mein Kommentar zu einem Beitrag über die Frauenquote, jene neue Sau, die Frau von der Leyen durchs Dorf jagt um von dem übrigen Desaster ihrer Politik alibimäßig abzulenken:

http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/politik/deutschland/berliner_buehne/959569

Mein Kommentar:
Nicht dass ich was gegen eine Frauenquote hätte: Aber es ist mir, nachdem ich Frau von der Leyen lange genau beobachte, so schrecklich klar, was da abläuft:
Sie lenkt den Blick auf die Frauenquote - um von der Verelendung von Millionen von Menschen, die sie durch ihre Hartz IV ''Reform'' ins absolute Abseits, in die absolute Bewegungsunfähigkeit, ins künstliche Koma geschickt hat - abzulenken. Sie glaubt wirklich, Gutes zu tun auf folgende Weise: Indem sie die Hartz IV Empfänger unter Existenzminimum setzt, möchte sie ''Anreize'' schaffen, dass sie arbeiten gehen, denn sie glaubt ja in ihrem Wahn, das könnte man so einfach, wenn man nur wollte ... und durch die Einführung der Frauenquote möchte sie erreichen, dass die Alleinerziehenden und andere Frauen in Zukunft mehr Chancen haben. Sie glaubt, mit diesen Maßnahmen die Misere bekämpfen zu können. Hallo! Wie blöd muss man sein! Die Frau ist gefährlich. Lasst nicht zu, dass diese Selbsttäuscherin mit ihrem Sich-Selbst-Beweihräuchern durchkommt, denn sie zieht dadurch Familien und Singles, die sowieso schon ausgeblutet am Limit leben, noch tiefer in die Verschuldung und ins Elend, man mag sich nicht vorstellen, was noch passiert. Stoppt das! Es ist genug!

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Donnerstag, 10. März 2011
Lions lügen nicht?
gwynn, 11:52h
Hier ist noch ein älterer Komentar von mir, der zu dem Beitrag: "Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur" verfasst wurde bei
http://meta.tagesschau.de/id/42007/arbeitsmarkt-profitiert-von-der-guten-konjunktur#comment-194494:

Lions lügen nicht?
Do, 28.10.2010 - 18:27

Nein, lions, die Könige unter den Tieren, lügen nicht. Doch unter den Menschen gibt es ein Wesen, welches glaubt, die Herrscherin über alle Arbeitslosen zu sein, eben das lion unter den Menschen u. von diesem lion möchte ich sagen: lion lügt oder lion muss sehr sehr naiv sein, was ich nicht mehr glaube. Also schade, dass so eine lion lügt, denn das macht den echten tierischen lions Schande, die zwar wohl Menschen fressen, dies aber sehr ehrlich tun u. nie lügen.
Die Statistiken sind geschönt, die Opfer der Krise werden mehr, u. die solchermaßen Gefressenen können es nicht mehr laut sagen, denn a. - sie sind gefressen und b. sie sind ja anscheinend eine seltene Art geworden, die kaum noch sicht- oder hörbar ist. Ich glaube nüscht von alledem, was in den Medien z.Z. verbreitet wird. U. ich erinnere mich: Vor ein paar Jahrzehnten, als alle von der Friedenbewegung redeten, gab es so viele Kriege wie nie. Also immer das Gegenteil von dem ist wahr, was grade an die große Glocke gehängt wird.

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Donnerstag, 3. März 2011
Und zum Ausklang noch mal Guttenberg: Immer nach "des Pudels Kern" suchen!
gwynn, 13:09h
Mein Kommentar zu:
http://www.sueddeutsche.de/politik/nachrichten-ticker-guttenberg-nachfolge-entlassung-in-schloss-bellevue-1.1067334?uq=1299150240#kommentare

Ich habe meine Zweifel, ob es wirklich so überaus traurig ist, dass jetzt vielleicht nicht Guttenbergs Bundeswehrreform in der geplanten Weise durchgesetzt wird.

Obwohl ich prinzipiell für eine Freiwilligkeit beim Wehrdienst bin, sehe ich doch folgende Gefahr: Wenn nur noch "Freiwillige" dort hinkommen, welche "Freiwilligen" sind das denn? Wahrscheinlich doch in der Mehrzahl jene, die ganz unten in der Hierarchie der Ausbildungsmöglichkeiten, Chancen auf dem Ausbildungsmarkt etc. sind. Also viele Hartz IV Empfänger werden genötigt oder fühlen sich genötigt, dorthin zu gehen, wenn sonst schon nichts klappt. Wenn die Mehrzahl aus sozialer Not Soldaten werden - wie ich es damals für die USA bei vielen in Fulda stationierten (Schwarz-)Amerikanern erlebt habe -, frage ich mich, welche Form der "Freiwilligkeit" das dann sein soll.

Darauf wäre es ja wohl hinaus gelaufen und das ist wohl auch beabsichtigt gewesen - wahrscheinlich wäre die "Karriere" bei der Bundeswehr dann Frau von der Leyens nächster Tipp bei der Preisfrage "wohin mit den vielen Arbeitslosen ...". So wurde das angedacht. Fein, wie doch die Politiker so zusammen arbeiten.

Übrigens ist es psychologisch leicht zu deuten, warum Guttenberg im "Bendlerblock", dem militärischen Amtsgebäude, residieren wollte. Er hat gemäß seines schludrigen Schriftverständnisses "Bendler"block mit "Blender"block verwechselt und hielt das Gebäude daher für seine (geistige) Heimat.

Okay, ich höre jetzt auf zu lästern. Soll er sich seine Wunden lecken. Schluss jetzt damit. Genug ist genug.

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So schön ...
gwynn, 01:41h

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Mittwoch, 2. März 2011
Das Ausmaß des Desasters - Guttenberg
gwynn, 16:08h
Kommentar zu:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-guttenberg-affaere-mehr-als-ein-fehler.f19624ad-e702-42d6-84ac-275966d31dd2.html

Man kann auf der Internetseite "Guttenplag"

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Guttenberg-2006

Übersichtstabellen für jede Seite von Guttenbergs Arbeit sehen, wo der Originaltext links und Guttenbergs "Übernahme des Textes" rechts steht. Das so zu sehen ist schon erschreckend!

Über 80 % seiner Arbeit ist erwiesenermaßen auf diese Weise zusammenkopiert worden, das sind nur die bereits stichhaltig nachgewiesenen Stellen. Die kopierten Texte anderer Autoren sind meist wortgleich in den Haupttext seiner Arbet übernommen worden. Da ich selbst eine Doktorarbeit geschrieben habe und damals wirklich in dieser Arbeit "gelebt und geatmet" habe: das war eine erfüllte Zeit für mich; - ist mir beim Ansehen dieser kläglichen Sache von Guttenberg klar geworden, was wohl hier geschehen sein muss: Da hat anscheinend ein Mensch gar keinen Mut zu eigenen Gedanken und eigenen Formulierungen sowie eigenen Schlussfolgerungen gehabt. Schließlich hat er sich komplett ins Abkopieren gefügt oder dies durch Dritte erledigen lassen.
Ein solches Persönlichkeitsprofil und die daraus resultierende (Selbst)Täuschung ist wirklich ganz untragbar für das Amt des Verteidigungsministers.
Die Publikumswirksamkeit und der ganze Glamur um seine Person stellen sich nun nachträglich im Licht des Blenders dar. Das ist abträglich für die Ausübung dieses Amtes des Verteidigungsministers, denn es kann sein, dass Terroranschläge in Afghanistan dann direkt in Verbindung mit seinen Auftritten dort geschehen wären, da ja die Terroristen wissen, dass seine Besuche dort eine hohe Medienwirksamkeit mit sich bringen. Sie hätten es dann für ihre Eskalationen und Attentate nutzen können. Egal wie beliebt er bei den Soldaten gewesen sein mag, zur Befriedung und Deeskalation tragen ein solches Verhalten und diese seine Labilität nicht bei - im Gegenteil. Es wäre sehr gefährlich gewesen. Daher ist es gut, dass er gehen muss. Alles andere wäre unverantwortlich gewesen.

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Dienstag, 1. März 2011
Taktische Dummheit oder hab ich was übersehen?
gwynn, 19:23h
Zur Rede der Bundeskanzlerin bzgl. Guttenbergs Rücktritt:

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Bundeskanzlerin-Merkels-Erklaerung-im-Wortlaut_aid_970765.html

Mein Kommentar dazu:
Das war keine Rede, die für eine Bundeskanzlerin korrekt ist! Das war keine Rede, die einer Bundeskanzlerin würdig ist. Das war keine Rede, die jenen, die sich durch Guttenbergs "Umgang" mit Wissenschaft verarscht und an der Nase herum geführt fühlen müssen, ihre Würde zurückgibt!

Sie hat sich mit keinem Wort bei jenen Studenten, Akademikern, Wissenschaftlern, Forschern, Professoren stellvertretend entschuldigt, deren Arbeit durch diese völlige Entwertung wissenschaftlicher Arbeit im Ansehen geschädigt wird.

Sie hat sich auf die Seite jener hochsubjektiven Guttenberg-Fans geschlagen und weint mit ihnen um ihre Lieblingslichtgestalt.
Das ist unverständlich. Ich habe sie immer für eine politische Taktiererin gehalten, wenn sich auch sonst wenig hinter diesen wasserblauen Augen verbirgt, so doch ein Konzentrat von taktischem Kalkül.

Warum dann jetzt keine klaren Worte, die klar das herrschende Recht in diesem Staat über hochsubjektive Heldenverehrung eines unrechtschaffenen Menschen stellen?

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An Guttenberg sieht man das Rezept, mit dem viele Politiker sich backen!
gwynn, 16:13h
Guttenberg sagt scheinbar sachbezogen und auf seine heroische Mission weisend, wirklich aber maulig und selbstmitleidig:
„Der Tod und die Verwundung von Soldaten rückten in den Hintergrund. Dies sei eine 'dramatische Verschiebung'. Für das fordernde Amt des Verteidigungsministers brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit.“ Soweit Guttenbergs Worte.

Diese zeigen, dass es tatsächlich notwendig war, dass Guttenberg geht. Er leidet immer noch an Realitätsverzerrung. Schließlich hätte er beim Abfassen der Doktorarbeit nur diesen seinen eigenen Grundsätzen folgen müssen: „brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit“, dann wäre das alles nicht passiert. Jetzt - jetzt! - aber diese Grundsätze für sich einzufordern beim Ausüben des Amtes des Verteidigungsministers, und beleidigte Leberwurst zu spielen, man hindere ihn an der Ausübung dieser Grundsätze - nachdem er sie beim Abfassen der Doktorarbeit so vollkommen vernachlässigt hat (!), macht ihn doppelt unglaubwürdig und verdirbt auch seine Chancen auf eine langfristige Rehabilitation: da er immer noch keine Bodenhaftung gewinnen mag oder mal echte Reue darüber zeigt, dass er allen ehrlich arbeitenden Wissenschaftlern und Studenten eine lange Nase gezeigt hat.

Ich wünschte nur, auch Frau Merkel würde abdanken. Aber das Wesen von Teflon-Merkel, wie die Amerikaner sie nennen, ist ja, dass an ihr alles abperlt. Deshalb heißt sie für mich schon lange "Merkel-nix". Und da sie nix merkelt, geht es ihr immer gut und sie wirkt immer cool. Das gilt für die ganze politische Führungsriege und leider ist das hocheffektiv: Denn dadurch glauben auch viele Bürger, dass es im Staate nicht besorgniserregend steht, wenn sie sehen, wie seidig glatt, ruhig und ungerührt die Politiker wirken. Das ist ein folgenschwerer Irrtum der Bürger. Die Politiker wirken nicht so glatt, weil alles glatt geht, sondern weil viele an massivem Realitätsverlust leiden. Das Beispiel Guttenberg hat dies einigen Menschen gut veranschaulicht.

Aber Guttenbergs Persönlichkeitsprofil, das nun viele aufgrund seiner Selbstdarstellungen der letzten Tage für hochstaplerisch und labil halten, ist ja nicht die Ausnahme in Politikerbeispielen, sondern an ihm entlarvt sich geradezu das Rezept, wie es für viele Politiker funktioniert. Mit dem Unterschied, dass die Täuschung eben häufig nicht auffliegt.
Wir fragen uns noch heute, wie ein ganzes Volk sich so täuschen lassen konnte - damals ... aber wir merken nicht, dass es heute - wenn auch nicht in dieser monströsen Größenordnung und auch (noch) nicht auf einer solchen Ebene - auch immer und immer und wieder und wieder ähnlich geschieht! Zumindest von dem Ablaufmechanismus her.
Ach ja, und Frau von der Laienhaftigkeit gehört für mich noch mit zu diesem Clan. Oder, was ich schon länger vermute, und auch schon öfter angesprochen habe: ist sie ein Alien? Alle Anzeichen sprechen dafür.

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